Vorstände des OGV Kleiningersheim
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1952 bis 1956
12 Tage im Jahre 1957
1957 bis 1976
Mai 1976 bis Okt. 1976
1976 bis 1980
1980 bis 2000
2000 bis heute
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Heinrich Blum
Berthold Walter
Willy Hesser
Siegfried Schneider
Alwin Scheyhing
Otto Jooß
Hilde Grabenstein
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Kleine Chronik des Obst und Gartenbauvereins Kleiningersheim
1952: Gründung im „Rössle“
Im November 1952 fand nach mehreren vorbereitenden Sitzungen die offizielle Gründungsversammlung im Gasthaus „Rössle“ in Kleiningersheim statt. Eingeladen hatte Ortsobmann Schleicher. Als Gast war Obstbauminspektor Bronner anwesend, der gleich einen Vortrag über Baumpflege, Spritzung, Sortenwahl und Veredelung hielt. Er betonte besonders, wie wichtig die Gründung eines Obstbauvereins sei. Noch am selben Abend erklärten 27 Anwesende ihren Beitritt. Im Gründungsprotokoll steht: "Nachdem damit die Gründung des Obstbau Vereins vollzogen ist, gilt es nun die notwendigen Organe des Vereins aufzustellen und zu wählen."
Zum 1. Vorsitzenden wurde Heinrich Blum gewählt, 2. Vorstand wurde Karl Bäuerle, Schriftführer Otto Kallenberger. Dieser schreibt: " nachdem die Zeit bereits vorangeschritten ist, soll der Ausschuss in einer anderen Versammlung gewählt werden.
1953–1954: Ausschuss und erste Generalversammlung
Da die Zeit bei der Gründungsversammlung bereits fortgeschritten war, wurde die Wahl des Ausschusses auf eine weitere Versammlung vertagt. Diese fand am 26.02.1953 statt. Zu den ersten Ausschussmitgliedern gehörten Gottlob Morlock, Christian Schaaf, Fritz Leibbrandt, Hermann Stegmaier und Karl Schaaf. Als Baumwarte wurden Gerhard Bäuerle, Alfred Schaaf und Ernst Mollenkopf benannt.
Die erste Generalversammlung war im März 1954. Dort wurde Gerhard Bäuerle zum Kassier gewählt – ein Amt, das er bis 1981 ausübte.
1950er: Fachwissen und Gemeinschaft
Schon früh verband der Verein Wissenswertes mit dem Angenehmen: Ein erster Ausflug führte zur Obstanlage in Walheim, anschließend ging es zur Kelterbesichtigung in Besigheim – inklusive Weinprobe.
1957: Unruhige Zeiten
Im Jahr 1957 erlebte der Verein einige Turbulenzen, die unter anderem mit dem Vertreter des Obstbaumringes Helmut Palmer zusammenhingen – auch in Kleiningersheim sorgte das für Aufsehen.
1964–1967: Start des Blumenschmuckwettbewerbs
1964 entstand die Idee, zur Ortsverschönerung einen Blumenschmuckwettbewerb durchzuführen. Nach mehreren Ausschusssitzungen und Abstimmungen mit dem Gemeinderat wurde die Durchführung auf der Jahresversammlung 1965 beschlossen und in der Bürgerversammlung am 14. März 1965 bekanntgegeben.
Da die Teilnahme zunächst nicht zufriedenstellend war, wurden für 1966 gemeinsam mit der Gemeinde Verbesserungen beschlossen: drei Wertungsdurchgänge, Preisverteilung im Spätherbst/Winter, die Gemeinde übernimmt die Kosten der Blumenpreise, der Verein organisiert den Festabend. Am 6. Januar 1967 fand dann die erste Blumenschmuckabschlussfeier mit reger Beteiligung statt.
1972: Ingersheim und Blumenschmuck in Eigenregie
Mit dem Zusammenschluss von Groß- und Kleiningersheim zum neuen Ort Ingersheim stellte sich auch für den OGV die Frage, ob eine Fusion mit Großingersheim sinnvoll wäre. Bei der Jahresversammlung1972 wurde dies zur Debatte gestellt, hierzu ein wörtlicher Beitrag aus dem Protokoll: "Ein Interessanter Punkt war die Frage der Auswertung des Blumenschmucks. Bisher wurde eine Kommission aus Gemeinderäten und unseren Verein gebildet. Durch den Abgang unseres Bürgermeisters und der nicht mehr auffindbaren letzten zwei Wertungen, die bisher vom Bürgermeisteramt verwahrt und ausgewertet wurden, haben wir uns entschieden, allein vom Verein einen Blumenschmuckwettbewerb ins Leben zu rufen. Seitdem wird er in Eigenregie durch den Verein durchgeführt – mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde Ingersheim.
1979–2000: Engagement, Jubiläen und Kontinuität
Zur 1200‑Jahr-Feier 1979 beteiligte sich der Verein als „Kelten“ am Umzug in Großingersheim. Beim Blumenschmuckabschluss wurden erstmals Dias gezeigt – u. a. von Pius Pfeiffer.
1980 übernahm Otto Jooß den Vorsitz und führte den Verein 20 Jahre lang. In dieser Zeit gab sich der Verein eine neue Satzung, die im Wesentlichen der heutigen entspricht.
Seit 2000 steht mit Hilde Grabenstein eine Frau an der Spitze des Vereins.
Seit 1998: Dorffest, Kurse und Vorträge
Seit dem ersten Dorffest 1998 in Kleiningersheim ist der OGV mit der Pflanzentombola aktiv dabei. Dazu kommen regelmäßig Winter- und Sommerschnittkurse sowie Fachvorträge zu Themen aus Natur und Garten – von Pflanzen und Beeren bis zu weiteren Schwerpunkten.
Seit 2013: Online präsent
Seit Mai 2013 ist der OGV Kleiningersheim mit einer eigenen Website im Internet vertreten und informiert dort aktuell über Wissenswertes rund um den Verein.